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Frankreich für Dummies | Ein Frankreich Blog

Frankreich für Dummies | Ein Frankreich Blog

Mrrmrmrmrrrr

29Juli

Mein Blog ist gehackt worden.

Das Problem habe ich nur lösen können, indem ich eine verdammte auth.php Datei über meinen FTP gesucht habe. Hat sich dann auch gezeigt, dass auch die index.php Datei infiziert war. Durch einen bösen Frame, den ich entfernt habe. Und jetzt sind Kleinigkeiten in Dashboard noch zu beheben._. Tooooooooolll wenn man bloggen will. Toll wenn man nicht sich immer die Zeit nehmen will, den Fehler wie verrückt zu suchen, den einen anderen zum Spass eingebaut hat.

Zum Glück hat unsere Sprache so viele Fluchmöglichkeiten.

Bref.

Also:

- Dotclear (mein CMS) muss ich wechseln. Das Zeug ist toll (und fr. Herkunft), aber bestimmt besser für Leute die sich auskennen. So einen Fehler für einen Dotclearaddict soll sich innerhalb von 2 Minuten rausfinden. Der Code ist ja sauber. Kann man nicht anders nennen. Sauber. Problem: wer sich nicht auskennt, denkt nicht sauber sondern wo sind die Kopfschmerzentabletten. Und benutzt dann entweder viele Zeit und Nerven dafür, oder sucht eine Gemeinschaft von Spezialisten aus, die winzig ist. Das Problem von Dotclear ist nicht seine Qualität, es ist seine Gemeinschaft, die quasi ausser FR nicht existiert. Und selbst da stellt sich mal Fragen, ob sie überhaupt noch am Leben ist. Dagegen kann man beim Google für Wordpress sehr schnell die Antworten finden, die man braucht (Z.B hätte ich gern getippt: Blog gehackt. Verdammt. WO ist die auth.php Datei zu finden und welche Zeile muss ich beachten. Oder so...)

- Kann mir jemand erklären, was es überhaupt einer Seite aus Thailand mit englischem non-Content bringt, eine Weiterleitung aus meinem Admin zu kriegen? Die Logik verstehe ich nicht unbedingt. Ich weiss es nicht. Vielleicht ist es in sich einen Trick der Industrie damit sich mehr Kopfschmerzentabletten verkaufen lassen. Oder jemand hat versucht Dotclear zu hacken, und hat es in dem Fall nicht so gut geschafft wie diese Person es wollte.

- Jetzt dass ich diesen Fehler behoben habe, sollt ihr erwarten, dass der Blog sich technisch, optisch, ändert. Aber auch inhaltlich. Ich weiss nicht wirklich warum, aber der Projekt so wie er ist sagt mir nicht so sehr an wie es früher der Fall war. Ich glaube ich bin am Wechseln- innerseits. Etwas ist im Gang, auch wegen diesem Blog, und die neue Form kenne ich noch nicht unbedingt. Es werden sehr wahrscheinlich einen neuen Namen und eine neue URL irgendwann geben (aber den Content behalte ich gerne!!). Vorschläge sind aber willkommen. Fazit: Stille ist noch zu erwarten- für die technische Implementierung brauch ich Zeit (mehr um mit der Angst zu kämpfen eigentlich...)

Bref.

Für alle die Aurélie nicht regelmässig folgen und ein grosses Interesse um das Thema Essen haben: diesen Beitrag unbedingt durchlesen und teilnehmen! Leider kann ich selbst nicht mit da ich keinen Foodblog habe. Aber wie gerne würde ich dahin. A bon entendeur;)

Bon été à tous! Ecrire ici me manque, je reviens bientôt en grande forme et surtout avec un autre projet.

Zweite Chance: wie kann man im Ausland ein Jahr verbringen?

5Juni

Manchmal frage ich mich wie ich in einem zweiten Leben mir vorstellen könnte, ein paar Jahren im Ausland zu verbringen. Genau so wie jetzt? Nicht unbedingt. Sicher ist, ich würde bewusst wieder woanders wohnen wollen- das ist doch schön!

Jetzt ist die Frage ob es genau so sein sollte, wie man das schon gemacht hat. Hier ein paar Ideen zum Thema "wie kann ich ein Jahr im Ausland verbringen"?

  • Ganz brav studieren und Erasmus werden.
  • An Au Pair Möglichkeiten denken und eine Au Pair Vermittlung raussuchen, die das Zielland betreut. Gibt auch tausende Möglichkeiten auf dem Markt. Und bestimmt genug Kinder in der Welt.
  • Im Ausland nach der Abitur studieren. Einfach so. Klingt verrückt, ist aber durchaus machbar. Kenne jemand der das gemacht hat, ohne dass sie auch Jahre lang bei den Prüfungen gescheitert ist. Passt aber eher für die jenige die einen starken Willen haben.
  • Einen befristeten Vertrag mit seiner Firma verhandeln und als junge Absolvierer im Ausland leben. Kann zwei Jahren dauern. In Frankreich haben wir das "V.I.E" (=Volontariat international en entreprise) oder das V.I.A (= das selbe, aber halt nur für Administration). Nach diesem Aufenthalt kehrt der Mitarbeiter zurück. Optimal für eine Firma die sich gerade entwickeln möchte sowie für junge, frische Angestellte die noch viele Ideen und Ehrgeiz haben.
  • Die Welt touren. Einfach eines Tages losfahren. Einmal congé sabbatique und hop! Richtung Traumland oder die Welt. Ganz bescheiden, ja.

Ich denke ich würde mich für eine Mischung zwischen der zweiten und der letzten Lösung entscheiden. Die Welt touren, indem man arbeitet. Bleiben, wo man kann, und will. Nanny für ein Jahr in Deutschland sein, dann denken nee, vielleicht doch wieder was mit Marketing anfangen und los Richtung Asien. Sowas wäre cool. Durchaus.

Wenn es für mich möglich ist, zu glauben, man kann sowas in Deutschland als Ausländer machen, dann ist es bestimmt für Euch Richtung Frankreich (oder woanders) machbar- selbst der Spiegel TV berichtet von Au Pair Abendteuer ;)

Und Ihr? Habit ihr welche Ideen/ Erfahrungen die ich hier nicht erwähnt habe?

Putenstreifen- Konversation im Alltag

5Mai

Ein Beispiel von Konversationen die in meiner Umgebung regelmässig stattfinden. Sowas von wegen wir Ausländer kämpfen mit der deutschen Sprache- und welche sogenannte Niederlagen kennen...

Kontext: Mittagspause. Zwei Französinnen und eine Deutsche wollen miteinander um alles reden. Dann fängt aber eine von der beiden Französinnen sich darüber zu beklagen, dass ihr Freund sie wegen Kleinigkeiten in ihrer Sprachkenntnissen belächelt: ein Skandal!


Französin A: Also mein Freund hat misch gestern ausgelacht weil ich ihm gesagt 'abe : Bitte kaufe mal Puten- errr, Puten..., Putenstr... (Sie dreht sich um und schaut etwas verzweifelt Paulette in den Augen)

Paulette: Ah, err, Du meinst Puten-, err, Putenstr-, err, streichen?

Deutsche: Putenfilet?!

Französin A: Ja, aber' es gibt ein anderessss Wort. Isch meine kleine Stücken. Putenstreichen oder so.

Deutsche: Ahhh, Putenstreifen, oder?

Französin A: Ja, genau, aber das habe ich nicht gesagt. Ich glaube isch habe gesagt Putensträhnen?

Paulette: Strähnen? Was sind denn Strähnen?

Deutsche (sehr neutral): Es betrifft Haare.

Paulette: Aso. Aber dann gibt es einen Verb, der auch so klingt. Streichen? Oder?

Deutsche (versucht uns zu folgen): Ja, aber damit hat es gar nichts zu tun.

Französin A: Also wie sagt man es wenn Du Disch nur welche Haare abfärbst?

Paulette, im Hintergrund, sehr konzentriert: Haare Streichen... Haare Streicheln...Haare Scheiben...Haare Strähchen...nee, schleifen?!

Deutsche: Na ja, Du sagst Strähnen machen. Einfach so. Und für Pute sagst Du Filet, Putenfilet.

Paulette, sehr stolz: Ja, das Wort Streichen, err, Streifen, verknüpe ich irgendwie mit Fahrradwege. Fahrradstreifen. Also Putenfilet ist viel besser.

Deutsche (im Hintergrund, versucht es zu verbergen, gibt auf): Hahaha!

Französin A, tut als alles normal wäre: Ja, und dann meckert mein Freund dass attendre und entendre ähnlich klingeln!!! Über'aupt nischt!!! Ich denke den Unterschied ist einfacher als mit ausgeben und, ach wie sagt man das noch mal abandonner (schaut Paulette wieder etwas verzweifelt zu)

Paulette: Du meinst aufgeben?

Französin A: Ja genau! Ich sage immer ich will Geld aufgeben!!


Stundenlang könnten wir so weiter machen. Stundenlang._.

Auf der anderen Seite: es ist ziemlich lustig. Jetzt bin ich gespannt ob ich irgendwann alle diese Str--en Wörte beherrschen werde. Eine Herausforderung, yeah!!! ;)

Und Ihr, habt ihr ein paar Beispiele von Schwierigkeiten auf Französisch?!

Urlaubziele: mal nicht die französische Schweiz vergessen!

2Mai

Es stimmt, dieser Beitrag wird ein bisschen Off-topic sein. Aber mit dem schönen Wetter träume ich von frischer Luft, schönen Landschaften und Gebirgen. Für viele Franzosen ist dieses Gefühl entweder mit der Savoie oder mit der französischen Schweiz verbunden. Die Schweiz ist ein Muss, irgendwie. Nicht nur um Ski zu laufen fahren jedes Jahr Franzosen dahin. Auch im Sommer lohnt es sich, mal dort hin zu fahren. Landschaften die einen sprachlos lassen, ohne Ende. Leben im puren Sinn des Wortes. Einfachheit. Gefühl der Gemütlichkeit. Es gefällt uns, einfach so wie es ist.

Der Vorteil für uns alle ist das die Schweizer ein relatives einfaches und uns geläufiges Französich benutzen. Man fühlt sich nicht so weit weg. Sie haben einen Akzent, ihre eigene Redewendungen (z.B das Wort natel. Wird an der Stelle von portable, also Handy benutzt). Für ihre Art, langsam zu reden, werden sie bei uns leicht belächelt. Aber einen Unterschied wie zwischen Hochdeutsch und Schwützer Deutsch gibt es nicht. Es ist fast unfassbar für uns zu lesen, dass mancher deutsche Arbeitgeber einen Mitarbeiter mit der Sprache Schwützer Deutsch gut brauchen können.

Anderer Vorteil in den Augen der Franzosen: die Lebensqualität. Einen Urlaub in der Schweiz bedeutet gute Unterkunft, gutes Essen (fondue!!!), Spaß. Die Reichen suchen sich ein Luxushotel in Montreux aus. Die anderen schenken sich einen kurzen Urlaub und fahren bis zur anderen Seite des Lac Leman Die Stadt von Evian wäre z.B ein sehr guter Startpunkt um diese Gegend zu entdecken, wenn Ihr es machen wollt wie wir;;) Evian ist eine sehr schöne Altstadt, die als Tür zur Schweiz betrachtet werden kann. Wer eine kleine Ahnung davon haben möchte, kann sich gerne mal hier umschauen...

Wird der Ruhm der Schweiz für hochwertigen Tourismus in Deutschland auch so bewertet? Und was meint Ihr?

Der Mann, der Präsident werden sollte

25April

Erster Beitrag von Lisa über diesen Blog. Lisa hat ein paar extra Wörte zu sich da geschrieben, guck mal rein! Den Text hat sie gut vor der Wahlen geschrieben, ihre Meinung finde ich besonders passend und interessant nach den Wahlen zu lesen...Dass François Hollande Präsident werden kann (und wird) ist eigentlich in sich für viele Leute erstaunlich. Nicht wegen den Ideen, sondern wegen dem Mann, der meistens alles ausser charismatisch wirkt...

Mittwoch, der 12. März 2012, 14.30 Uhr. Ich stehe inmitten von « François Hollande“-Flaggen und Plakaten im Théâtre de Verdure in Nizza und versuche, zwischen all den jubelnden Menschen nicht ganz so doof dazu stehen. Scheint mir nicht wirklich zu gelingen, da mich alle komisch anschauen, weil ich nicht mitgröle.

Allein aus Neugier hatte es mich an diesem sonnigen Nachmittag in den Jardin Albert 1er getrieben. Wenn ich schon keine Wahlkampfveranstaltung in Deutschland besuche, dann kann ich es ja wenigstens mal in Frankreich versuchen, dachte ich mir. Ich wollte sehen, wie François Hollande, der als stärkster Gegner Sarkozys gesehen wird und ihn in den neuesten Umfragen auch in der Stichwahl besiegen würde, hier bei mir in Nizza ankommt und was er überhaupt sagen wird und wie eine Wahlkampfveranstaltung auf französischem Boden abläuft.

Ein Riesen-Pluspunkt war erst einmal die Tatsache, dass wirklich alle in das Freilichttheater reingelassen worden. Es gab lediglich die übliche Security, die die Taschen kontrolliert hat, ähnlich wie bei Konzerten. Es wurde auch kein Eintrittsgeld genommen, niemand musste einen Ausweis zeigen oder Ähnliches. Der Grund wurde dann auch direkt am Anfang der Veranstaltung genannt:

„Ein Kandidat, der Angst vor dem Volk hat, kann kein Präsident werden.“

Wahre Worte, das muss man mal so sagen. Ein gewisses Risiko ging die Sozialistische Partei, die PS, damit allerdings auch ein. Unter den Zuschauern hätten sich Sarkozy-, Le Pen-, Bayrou- etc. Anhänger befinden können und das Meeting ganz schnell ins Negative führen können.

Zunächst fiel mir die musikalische Untermalung auf, die sicher nicht ohne ein gewisses Kalkül eingespielt wurde. Da kamen neben französischen Songs auch spanischsprachige Lieder, die zum Einwanderungskonzept Hollandes passen. Weiterhin handelte es sich ohne Ausnahme um fröhliche, ausgelassene Lieder, von denen das Publikum mitgezogen wurde. Ich finde es allerdings ein wenig fragwürdig, ob François Hollande solche Musik hört, gehört er doch mit seinen 57 Jahren zum etwas älteren Semester. Damit sind wir auch sogleich bei den Zuschauern. Das Meeting fing 14.30 Uhr an, „normale“ Menschen arbeiten zu dieser Zeit und somit war es wenig verwunderlich, dass die ältere Generation mehrheitlich anwesend war. Überrascht hat mich, dass sich viele anscheinend durch Vereine, Parteisitzungen etc. bereits kannten und zum Beispiel Plätze füreinander reserviert hatten. Man kann also nicht unbedingt sagen, dass das „breite, nicht zur Partei gehörende Volk“ anwesend war. Meiner Meinung nach sollte eine solche Veranstaltung aber auch dazu dienen, Unschlüssige von sich zu überzeugen – dieses Gefühl wurde nicht wirklich verbreitet. Mir erschien es eher wie eine parteiinterne Konferenz, bei der sich alle sicher sind, den zukünftigen Präsidenten vor sich zu haben und die sich deshalb dem Volk präsentieren um zu zeigen, wie „toll“ sie sind. Vielleicht ist das auf diesen Wahlkampfveranstaltungen aber immer so und mir kommt es nur fremd vor, weil es mein erstes Mal war.

Als François Hollande dann endlich auf die Bühne trat, war das Publikum außer Rand und Band. Alle klatschten, jubelten und feierten und es hatte den Anschein, als ob alle genau wussten, dass er Präsident wird – und es irgendwie auch schon ist. Die Rede Hollandes fand ich dann nicht besonders „schön“, inhaltlich war sie sehr dürftig ausgelegt und zielte eigentlich nur darauf ab, Sarkozys Politik schlecht zu machen – das Ganze wurde mit Witzen unterlegt, so dass das Publikum etwas zu lachen hatte und Hollande als großer, großer Sieger dastand, der (natürlich) alles besser machen wird und überhaupt, Fehler machen ja nur die anderen. Dieses Gefühl hat er mir gegeben, leider. Hollande hat sich in den höchsten Tönen selbst gelobt und dabei nie vergessen, sich über Sarkozy lustig zu machen. Als vielleicht zukünftiger Präsident sollte man meiner Meinung nach aber Respekt den vorherigen zollen. Und ein Kandidat, der nur rummeckert und andere beschimpft, kann für mich kein Präsident werden. Pardon, François.