Frankreich für Dummies | Ein Frankreich Blog

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Clichés, clichés

16Februar
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Cliché, typisch, das sind zwei Wörte die ganz gut verwirren können. Der Grund? Tja, gleichzeitig stimmen sie und gleichzeitig sind sie komplett falsch!

Was ist eigentlich ein Klischee, err, cliché? Auf Französisch, wenn auch nicht auf Deutsch, ein altes Wort für eine Fotografie. Es lässt einen an der Vergangenheit denken, wo Leute sich gar nicht bewegen sollten, Minuten oder Stunden lang, so sehr das Bild in sich eine zerbrechliche Kunst war. Ein Bild das eigentlich nur einen Moment vom Leben ertappen sollte, teilte das Gegenteil mit: wer das Bild einmal sah, könnte nur eine sehr geringe Idee von der Person haben. Statisch und elegant galt diese Person für die jenigen die das Bild sahen. Von daher hat dieses Wort bis heute noch diese doppelte Bedeutung. Es gilt als richtig und falsch. Ähnlich wird es für das Wort typisch.

Mir scheint es aber wirklich oft vor, dass jemand der sich gar nicht auskennt das Wort typisch schamlos benutzen wird. Das habe ich damals in Frankreich Deutschen gegenüber auch bemerkt. Klischee gingen dann in die Richtung Bier, Weisswurst, Fussballfan, reich sein, BMW, Birkenstock, Kuchen am Sonntag. Was für eine wilde Mischung wenn ich nur daran denke.

Typisch sei es hier laut Deutschen für Franzosen, romantisch, politisch bewusst und elegant zu sein. Und wenn jemand das eben nicht ist, dann werden doch Leute meinen, er hat diese Eigenschaften oder Charakterzügen. Manchmal frage ich mich ob wir die selben Personen vor den Augen haben. Einmal ist es mir sogar gefragt worden, was ich als Französin beim Kochen zaubern könnte. Ich kann eigentlich nicht vieles kochen. Diese Antwort ist aber mir nicht wirklich geglaubt worden. Und zum Thema Frauen: Französinnen brauchen vielleicht nur bekannt zu machen, woher sie stammen. Dann werden einfach alle ihre Klamotten, wenn auch nur alte Jeans, und Lächeln fairefurreurische, wie wir das so schön aussprechen. Das ist Zauberei.

Dagegen gilt wahrscheinlich der Franzose als ein Rebell, der sich dazu noch ungern mit den Ausländern einmischen will. Oder so, wenn ich diese Bemerkungen richtig mitgekriegt habe. Und die Tatsache dass ich mich ab und zu dagegen ärgere, je laut Formulierung der Aussage, wird ein Land nicht ändern.

Was richtig und falsch dadrin ist, ist im Grunde genommen schwierig zu erkennen. Ich bin nicht neutral, weder seid ihr das. Ist auch logisch. Aber wir wissen alle das nicht alles für alle stimmen kann. Wie z.B ich und kochen. Passt nicht zusammen.

Dafür gibt es ein paar Bemerkungen zum Thema kleinen Abendteuer der Franzosen in Deutschland, die man in aller Neutralität machen kann und die ich hier kurz vorstellen wollte. Die Idee ist durch welche Sammlungen von der deutsch-französischen Gemeinschaft und persönlicher Erfahrungen gekommen, vielleicht gibt es noch was das man irgendwann dazu hineinfügen kann...

Also, welche Bemerkungen können dazu führen zu denken, da hat man einen Franzosen unter den Augen, der von den deutschen Sitten komplett verwirrt ist?

- der merkert über seine Bank. Stets. Versteht nicht wie das gehen soll. Es fängt mit dem Automat an (soll man ja erkennen, alle haben nur einen bestimmten Zweck) und endet mit der ewigen Klage gegen die Abwesenheit von unseren beliebten chèques in diesem Land. Jahren nachher jammern die selben immer noch drüber. Egal wie viele Sitzungen sie beim Berater gehabt haben und wie oft sie die Bank gewechselt haben.

- der Franzose überquert die Strasse beim roten Ampel für Fussgänger, dreht sich dann um als ob er überprüfen wollte dass alle andere tatsächlich immer noch da stehen und warten wie arme Seelen. Obwohl es kein Auto innerhalb von zwei Kilometer zu sehen gibt.

- im Restaurant fragt er immer wieder nach Brot (kostenlos, ach) und Wasser (aus der Leitung bitte schön!!!). Manchmal versucht er sogar zu verhandeln oder erklären inwiefern er nur Leitungswasser und weiss Brot haben will. Ihm ist es halt sehr wichtig. Arme Dienstleute...

- der Tourist sowie der Ausgebürgerter wundert sich immer wieder vor dem Sonnenuntergang über die Resten der Mauer. Das muss eine nationale Marotte sein, soche Fotos zu ziehen und sammeln:

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- eine Französin mit Kind will arbeiten, unbedingt. Vollzeit. Das Wort Rabenmutter wird nicht übersetzt und das Wort mère au foyer ist eben oft schlimmer für sie. Dass alle sie hier schlecht ansehen, ist ihr nicht egal. Sie sieht das im Gegenteil als ihre Art, eine moderne Frau zu sein und wird mit der Kritik nur fleissiger.

- Aldi, Lidl und Netto sind für die neulich angekommenen Franzosen in Deutschland etwas wie ein Wunder. Der Grund: man kann da Tabak kaufen!

- Der Kunde, der sich nervt als er sein Schokocroissant kriegt, ist Franzose. Er meinte eher das Schokobrötchen (pain au chocolat). Wenn er das dreimal in der Woche tut, ist er neulich da. Das nimmt eben Zeit, den Unterschied zu verstehen.

- die H kann er nie spontan aussprechen? Ahhhhhhhhhh, ahhhh, Haltestelle. Franzose!!!

- Er ist auch der jenige der um 9:04 für 9:00 ankommt. Weiterer Hinweis: wenn zwei Leute um 09:04 zusammen ankommen, entschuldigt sich der erfahrene Franzose immer als erster. Die Schuldgefühle hat er wenigstens schon.

- Wenn nur eine Person zwischen 9:04 und 18:04 arbeitet während alle andere von irgendwann vor 7:00 oder 8:00 bis ca 16:00 arbeiten, dann kann man nur davon ausgehen, das ist er.

- Manchmal nervt sich die Französin ganz laut. Das kann sogar richtiger Wut werden. Aber dann meinen ganz viele: Du bist soooo süss und sie wird noch röter vor Ärger._.

- Eine Frau, die hier glaubt sie kann gleichzeitig adrett und hochintelligent sein, hat hohe Chance Französin zu sein. Das schlimmste dran ist wahrscheinlich dass es für sie in der Tat einfacher wird, dieses Glauben zu behalten. Sie ist ja DIE Französin ihrer Gruppe. Keine Wahl.

- Frauen sowie Männer verstehen gar nix zum Thema Liebe und Beziehungen laut lokaler Bevölkerung. Sie beschweren sich, schreiben Bücher, gehen eine Weile davon aus sie sind hässlich geworden, haben Sehnsucht nach einem richtigen Flirt oder sogar Anbaggern, greifen dann wieder die Initiativ.

- Regelmässig vergisst der Franzose er braucht eine Kopie der Anmeldung um leben zu können. Wenn einer stundenlang in einem Wartenzimmer seine Zeit verliert und dann erst bei dem Ansprechspartner versteht, er hat nicht alle Anliegen dabei, das ist er. Arme Sau.

- nach einer gewissen Zeit sind Frauen sowie Männer davon herzlich genervt, dass jemand (immer die selben) jahrelang ihren französischen Akzent jeden Tag lobt. Dann wird eben jede Erwähnung eines Akzents verboten. Isch habe doch keinen Ak'cen!!!

Also gut, mehr fällt mir gerade nichts mehr ein. Aber es gibt auf jedem Fall noch mehr das man merken kann. Wenn jemand Ideen hat, dann einfach kommentieren;)

Ein Jahr Frankreich für Dummies

8Februar

Tja, solange ist es soweit, dass das erste Jahr von diesem Blog schon vorbei ist. Le premier anniversaire, 55 Beiträge, und ganz viel Spass dabei!

Das Projekt hat sich doch ganz gut entwickelt und hat eine laannnnnnge Zukunft vor sich. Ein paar Ideen hier und da, neue Aussichten, neue Lust, Paulette version 2012, und so wird dieser Blog immer besser.

Wobei: aus verschiedenen Gründen ist es in den letzten Monaten nicht so wild gebloggt worden wie ganz am Anfang, und dafür möchte ich mich nicht wirklich entschuldigen. Sich entschuldigen, dass man nicht bloggt, das ist

a/ ein klassischer Fehler

b/ von meiner Sicht eigentlich dumm.

Ein Blog ist in sich Zeit, die einem fremden, unbekannten Publikum verschenkt wird. Ich habe Euch zwar sehr lieb, aber ich möchte eben nicht dass es einen Bedarf für mich gibt, stets in meinem Admin zu sein. Der Blog ist eben dafür da: Spass. Mit der Sprache, korrekt oder schlecht, mit meiner kleinen Anzahl von regelmässigen Lesern die mich langsam gut kennen, und mit meinem Humor. Und es ist eigentlich gut so.

Ich empfehle Euch an die Facebook-Gruppe teilzunehmen. Das ist frisch installiert worden und macht es einfacher für unregelmässigen Beiträgen;)

In diesem Sinne: es lebt jetzt das zweite Jahr von Frankreich für Dummies!

Parapluies berlinois et caetera

4August

Warnung: in diesem Beitrag wird über das Wetter geredet. Intensiv. Wenn ihr schon den ganzen Tag darüber redet, könnte dieser Beitrag der Tropfen zu viel sein...

Berlin hat uns mittlerweile so einen schönen Sommer angeboten, dass ich letzter Zeit mich ganz ernsthaft die Frage gestellt habe, ob ich keinen dritten Regenschirm haben wollte. Es wird jetzt die grosse Ära von Regenschirmen, man sollte also was tun, oder? Zumindest in Berlin, wie ich es sehe.

Ich wohne im Regensland, und versuche dabei es so poetisch zu betrachten, wie es in der japanischen Kultur vorkommt. Nostalgisch. Beruhigend. Friedlich. Regen ist schön. Schirme sind der Hammer. Sie lassen einen elegant vorkommen. Ich liebe den Lärm von Tropfen auf Schirme. Man sollte sie nie unterschätzen. Vor allem im Sommer.

Umm, ok, das war jetzt offiziell. Die Wahrheit ist aber eher so: ich kann es nicht mehr. Man hat uns zwei Tagen Sonne ("Sonne" aha) gegönnt, jetzt ist das Wetter schwül und wechselhaft. Verzweifelt laufe ich mit einer Taschen herum, die meinen Regenschirm enthalten soll, wenn es nicht regnet. Aber es regnet ja- zwar mit Unterbrechungen.

Es gibt aber eine gute Nachricht. Und ja, sie bleibt thematisch. Die gute Nachricht ist, ich erinnere mich dabei an ganz vielen Lieder, Gedichte usw., die uns dabei helfen können, den Begriff "Regnen" zu mögen. Meine gute Laune will ich teilen, also los.

Im Bereich Musik:

- Cloclo hat uns einen tollen Lied hinterhergelassen (meine Güte, wie kann man so tanzen wollen? Verstehe ich nicht)

Ich liebe den ersten Satz...

- Jane Birkin kann uns gut beibringen, was das Wort "gadoue" heissen kann

Im Bereich Literatur:

- Verlaine schreibt in Romances sans paroles ein tolles Gedicht mit dem Thema "Regen in der Stadt":

Il pleure dans mon coeur Comme il pleut sur la ville ; Quelle est cette langueur Qui pénètre mon coeur ?

Ô bruit doux de la pluie Par terre et sur les toits ! Pour un coeur qui s'ennuie, Ô le chant de la pluie !

Il pleure sans raison Dans ce coeur qui s'écoeure. Quoi ! nulle trahison ?... Ce deuil est sans raison.

C'est bien la pire peine De ne savoir pourquoi Sans amour et sans haine Mon coeur a tant de peine !

Wobei man das auch als ein bisschen deprimierend interpretieren kann.

- Véronique Olmi hat einen kleinen netten Roman verfasst, dessen Titel freundlich ist: La Pluie ne change rien au désir.

Verschiedenes:

Man kann mit diesem Kinderlied sehr gut einschlafen:

Ich konnte noch mehr hier schreiben. Man weiss aber nie: lieber es erstmal für mich behalten, so kann ich hier einen weiteren thematischen Beitrag anschalten, falls August sich wie Juli entwickelt.

Gedanke des Tages...

18Juli

A Berlin, on est un vrai bout de bois et ça fatigue, à Paris un vrai bout de viande et ça fatigue aussi...*

Wenn immer ich denke dass man hier "Angst" haben kann, sich in Berlin anbaggern zu lassen, kommt mir dieser Spruch im Kopf. Wenn Deutsche Frauen nur wussten, was fuer ein Glueck sie haben.

Man sollte das Leben in einer französischen Strasse beobachtet und mitgeteilt haben um verstehen zu können, was ich genau meine. Anbaggern. Ansprechen. Pfeifen. Jeden Tag, mehrmals pro Tag. Kommt einer Frau sehr lästig vor, wird also ignoriert, manchmal auch gefährlich fuer die Frau die zu offensichtlich oder zu lange ignoriert. Man will davon weg, es sei denn, man hat es gerade entdeckt und es naiv geniessen kann.

Verliert man das, dann freut sich man erstmal. Eine gute Weile. Man ist endlich frei, nur dezenten Männer auszuwählen. Aber dann merkt man auch, man hat sich irgendwie daran angewöhnt, kostenlose Komplimente zu kriegen. Laisse passer la lune. Fais moi un bisou. Tu es vachement belle. C'est un excellent dragueur, tu vas voir. Eh vas- y file moi ton numéro! Mademoiselle!

Sieh z. B hier. Nicht umsonst ist Paris als Stadt der Liebe bekannt. Aber nicht, wie Deutsche und Ausländer es sich normaleweise einbilden. Paris ist eine Stadt des Anbaggerns, der billigen Sätzen. Ob dann Franzosen dazu noch romantisch sind, das ist eine andere Frage, die ich hier nicht beantworten werde. Dagegen ist Berlin die Stadt der angeblichen Gleichgültigkeit und verpassten Gelegenheiten. Kommt einer nah, ist es schon extrem aufdringlich und gefährlich. Ausser fuer Franzoesinnen: wir ignorieren mit einer unglaublichen Begabung- Jahren Erfahrung helfen dabei. Passiert in Berlin dafür selten: man hat es lieber, eine Anzeige danach anzuschalten und drin zu schreiben, man hätte es nicht gewagt. Und dann verschwindet alles in die Luft, gute und schlechte Treffensgelegenheiten.

Ich muss spinnen- ich, sowie ganz viele Bekannte hier. Wir spinnen alle. Uns gefaellt weder die französische Art in der Strasse anzubaggern noch die deutsche Unaufmerksamkeit mehr. Nicht das wir sie nicht haben wollen, ist doch angenehmer so auf der Strasse. Sondern dass das u.a uns denken laesst, wir sind Holzteilen geworden.

Ist das eine Phase in der Eindeutschung? Oder spinnen grundsaetzlich alle Franzosen mit dieser Anbaggerntradition?

  • In Berlin ist man Holz, das geht auf die Nerven, in Paris Fleisch, das geht auch auf die Nerven...''

Spontane Gedanken zum Thema Urlaub- Empörung

27Juni
Spreeblick

Ich habe letzter Zeit eine ganz persönliche Folge der Théorie du complot entwickelt. Das beunruhigt mich etwa: normaleweise kriege ich nix mit, wenn es die Rede von Komplott wird. Viel zu kompliziert: sie wissen die Wahrheit. Ah, ich korrigiere, und da ist das Problem: sie (wer ist sie, das ist schon problematisch) wissen von mehrere Wahrheiten. Der einer sagt mir bescheid, man ist nie auf dem Mond getreten. Der andere meint, Jeanne d'Arc ist nicht gebrannt worden, sondern hat Kinder gehabt, deren Kinder einen verborgenen Schloss in Lothringen bis heute haben. Meine Welt bricht zusammen...

Thematische Beispiele, die mich - u.a- traumatisiert haben:

- Marion Cotillard ist der Meinung, der 11.09.2001 ist gaaaaaaaaanz anders als wir es alle glauben- hab in den letzten Jahren (3? 4?) nicht wirklich mitgekriegt, worauf sie eigentlich hinaus will, klingt aber interessant aus (u.a wird einen ähnlichen Turm in Spanien erwähnt, der genau das selbe Problem- aber anders, sonst hätten wir alle davon auch bescheid gewusst- gehabt hat, und bei dem es völlig anders geworden ist, insofern keiner am Fernsehen gelogen hat. Also genau das selbe, nur doch anders, weil der Turm ja anders war). Leider geht ihre Denkensart für mich angeblich etwas zu schnell (Beispiel hier. )J'ai toujours pas compris.

- Dinosaurier der Politik und allgemein des Lebens-zwar nicht alle, aber doch welche- haben ernst behauptet, mit gutem Gewissen, DSK sei ein Opfer gewesen, und nicht das Gegenteil. Das geht auch zu schnell- zwar habe ich wesentlich weniger Zeit gehabt, so um die 2 Wochen, vor dem Ende der Schockwelle, um ihre Meinung mitkriegen zu können. Es ging vor allem darum, er hätte nicht anders machen können. Tolle Zusammenfassung der Stimmung gibt es da. Beispiel aus dem Blog von Jean-Michel. Die concierges haben sich in Paris (schicke Orte, ausschliesslich) beim Friseur gesammelt, wo ich leider zufällig auch war (warum hab ich denn einen schicken Friseur ausgesucht, das ist auch eine Frage), und haben stundenlang sich mit dem Thema und dem Thema Wichtigkeit der Schönheit bei Frauen beschäftigt. Epuisant, surtout quand on ne comprend pas tout.

Also ihr versteht jetzt warum ich mir Sorge tue: ob jemand mich da glauben kann, in dieser Welt von Unsicherheit? Doch will ich meine Chance ausprobieren. Es ist wichtig. Es ist brisant. Empörend. Und zwar:

ALLE FAHREN NACH PARIS. ALLE.

Ich glaube nicht mehr, dass alle wie ich um die 4 oder 5 Wochen Urlaub kriegen. Das ist eine Lüge. Ich glaube auch niemanden mehr, der behauptet, er hat kein Geld, ohne vorher zu überprüfen, ob er im letztem Monat nach Paris gefahren ist. Da geht es nicht ums Geld, sondern um Paris. Ich mach Statistik: noch einer nach Paris? Alleine? Zu zwei? Mit der Familie? 3 Tage? Mehr?

Meistens gibt es folgende Ereignisse: 1/ Reisende sagen vom Anfang an, sie sind pleite. Schon bevor sie die Karten gebucht haben. So erkennt man jemand, der nach Paris fahren möchte. 2/ sie planen einen Urlaub in Paris. Suchen einen günstigen Hotel, packen dann etwas verzweifelt Energieriegeln im Gepäck. Man weiss ja nie, was da passieren kann. Im Nachhinein wissen sie aber, diese Riegeln hat man normaleweise im Flughafen schon alle gegessen. Wenn sie zuviele nehmen, dann weiss man dazu noch, sie sind wenigstens schon einmal gefahren. 3/ sie werden tatsächlich pleite (Grund? Keine Ahnung!). 4/ ich erfahre davon. Drama. 5/ nein, sie haben kein Geld mehr, um einen Ausflug in DE über das Wochenende zu planen: ._.

Ich verstehe es nicht: man hat stets unter den Augen folgende Landschaften:Spreeblick. Und dann will man doch das sehen:Quais de Seine- Notre-Dame. Ich auch!!

Warum? Wieso? Ich bin doch die einzige die permanent hin und zurück aus dem Grund: "Urlaub" fliegen sollte! Denn ich weiss, was für eine tolle Stadt Paris für Touristen sein kann. Sehr gut. Zu gut.

Der nächste, der mir sagt, "ich-hab-kein-Geld-mehr", der wird von mir hören. Ich komme mit ins Gepäck, ganz diskret. An der Stelle von Energieriegeln. Alles klar?!