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Tag - Karambolage - Frankreich für Dummies | Ein Frankreich Blog

Frankreich für Dummies | Ein Frankreich Blog

Tag - Karambolage

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Die Nutella Katastrophe

Ich weiss nicht ob es bekannt ist, aber ich muss es hier runterschreiben: die Nutella ist für jedes Land anders. Wer das nicht weiss, kann mit einem Umzug im Ausland richtige Probleme haben.

Wie z.B:

- denken, man hat dreimal in einer Reihe Pech an der Stelle von der ganzen Bevölkerung gehabt und zu alte Dosen gekauft. Überlegen, ob man das bei Lidl ansprechen sollte (Ihrrre Wa're ist schlescht' gegangennnnnnn, isch sagge Ihnennn bescheit'. Es geht um meineeee Nut'ella Doseee ) Ummmh, vielleicht doch nicht. Immerhin sieht die Nutella doch ziemlich anders aus, hat nicht einmal die selbe Konsistanz, schmeckt auf dem Brot nicht mehr.

- nicht wissen, was man von seinen Mitbewohnern oder sogar Freund(in) denken soll. Denn sie haben eine andere Meinung zum Thema Nutella in dem Kühlschrank oder nicht. Das wird mit zwei Unfälle schon ein Thema. Spinnen die? Nutella ist doch wertvoll und soll nicht wie eine blöde Erdbeermarmeladedose behandelt werden!!

- sich fragen, warum bei einem verlängerten Wochenende zu Hause in der Heimat plötzlich die Nutella wieder wie vorher schmeckt. Das kann dann nicht an den Geschmacknerven liegen. Oder, sie sind ab und zu mal kaputt...

- akute Nutellamangel haben, und von daher hohe Gefahr an Stress und neuer Umzug zur Heimat.

Und auf einmal kommt der Blitz von Verständnis: die Nutella ist anders in Deutschland. Dieser Produkt, vielleicht der einzige der es wirklich jedesmal schafft, in allen Ländern durch alle Krisne von allen Sparversuchen nicht betroffen zu sein, hat nationale Koch- und Aussehenstrategien. Und dass man es nach einem wilden Einkauf in Galeries Lafayettes verstanden hat, ist zufällig. Natürlich. Denn man kommt drauf innerhalb eines kleinen Streits merken zu lassen, dass es da ganz deutlich geschrieben, die Wahre soll NICHT im Kühlschrank. Ist doch 'ier geschrie'ben, wie auf jeder Dozzze. Ansprechspartner guckt nach, greift zu seiner eigenen Dose, wo es eben NICHT steht. Und da sind wir beide verblüfft, die Welt funktioniert nicht mehr, ein Engel fliegt vorbei...

Folge I: die Nutella Rezepte sind in der Tat einfach nicht die selben in beiden Ländern.

Folge II: man darf sich beschweren.

Man googelt also mehr als zwanzig Minuten, man ruft seine Freunde an, man verbreitet diese unglaubliche, neue Wissenschaft. Injustiz fühlt sich bis den Knochen an an diesem Moment wo man versteht, man wird nicht so leicht mitten in der Nacht bei hoher Verzweiflungfällen die rettende Dose auf dem Küchenregal finden können. Nur einen Ersatz im Kühlschrank, der wie jeder Ersatz schmeckt: wie ein Betrug.

Ich, wie alle Franzose die ich hier kenne (Ausnahme: die jenige, die keine Schokolade leiden können Aussererdische, also) kämpfe für die Einführung der französischen Nutella überall wo ich bin. Révolution!!!!!!!!!!!!!

Und jetzt dieses bekanntes Video. Ich liebe dieses Video, und ich liebe Karambolage allgemein. Mit der Hilfe von Karambolage kann man langsam schockierende Wahrheiten akzeptieren.

Für alle, die wissen möchten, wie die französische Nutella schmeckt, könnt ihr in Galeries Lafayette gehen (Berlin), oder nach Frankreich fahren. Das könnte schon Eures Leben ändern...

Hat jemand vielleicht ein anderes Beispiel von Produkten, die es in beiden Ländern gibt, und die auch anders schmecken...?

Wie man sich über Frankreich informieren kann

Hier mal ein paar Tricks für Deutsche die sich für Frankreich interessieren, und die vielleicht nicht wissen, womit sie anfangen sollen. Man kann nämlich:

- Eine Online Zeitschrift lesen: La Gazette de Berlin. Eine Zeitschrift für alle, die sich für beide Länder und die deutsch-französische Freundschaft interessieren. Beiträge werden in beiden Sprachen veröffentlicht, man kann da viel vernünftiges lernen. Das empfehle ich besonders!!

- Für die Sprache kann man immer wieder Ecoute durchblättern. Interessante Informationen auf Französisch, mit Spracherklärungen, und gute Einführungen in unserer Kultur.

- Sich über Xing an der Deutsch-Französischen Gemeinschaft anmelden. Grosse Städten bitten monatliches Treffen an, da kann man viel erfahren und bzw. Leute kennenlernen.

- Tandem anfangen. Es funktioniert gut, so lange man weiss, was man davon will. Eine einfache Anzeige kann viel beibringen, c'est du vécu. Besonderen Gru an Ingo, falls er mich liest. Und vorher noch an Marion.

- Karambolage gucken. Da könnt ihr mehr erfahren.

Und Ihr, habt ihr vielleicht ein paar andere Tricks?

Babyspielzeuge: Sophie La Girafe

Es ist mir letztens aufgefallen, dass sich in unseren Ländern die Spielzeuge stark unterscheiden. Z.B wird hier ganz viel mit Holz gemacht. Bei uns nicht so wirklich.

Als relativ grosses Kind (11 Jahren) bin ich schon überrascht worden, wie viele Spielzeuge meine Berliner Tandempartnerin hatte. Ganz viele Pferdepuppen, ganz viele Barbiepuppen, ganz viele Pflüchtiere, alles bunt, alles süss. Dagegen hatte ich ein paar Stammspiele, die ich von meinem Bruder geerbt hatte, und eine sprechende Puppe, die ich -natürlich- immer wieder kapputt gemacht habe, und die immer wieder repariert worden ist. Kleine TGVs oder Züge auf kleine Gleise, Flugzeuge, die man selber basteln sollte, das hatte ich auch. Beliebt waren auch meine Puzzles und casse-tête.

Ich weiss von meiner Mutter, dass ich als kleines Baby wenig Spielzeuge gehabt habe. Kein doudou, kein hochet, kein tétine. Grund: die waren alle entweder ungesund oder gefährlich, ungeeignet für Babies. Ich hatte einfach jeux d'éveil: farbige Baukasten und Licht/Musikspiele. Dann habe ich dînette gespielt, bevor ich die andere Spiele benutzen konnte. Alles sehr normal für eine französische Kindheit damals.

In den letzten Jahren haben sich Dinge aber anders entwickelt. Joué-Club, z.B, macht gutes Geschäft mit neuen Produkten und Babiesspielzeuge sind trendy- vielleicht auch, weil die Geburstraten mittlerweile sehr hoch geworden sind. Ich habe jetzt Lust, für die Geburt von Kindern meiner Freunden, Verwandten, Kollegen usw. was gezieltes zu finden, und bin bei meinem letzten Aufenhalt in Paris in spezialisierten Laeden hingegangen. Mit dem Vorwand, etwas Französisches, weil es sowieso von mir erwartet wird, und etwas nützliches zu finden. Ich habe mich für Sophie die Giraffe entschieden- eigentlich das einziges Spielzeug das ich wirklich als Baby verpasst habe.

Eigentlich hab ich die andere (damals) trendy Variante gekriegt, von der ich glaube, dass keiner heutzutage bei uns was hört: Kiki. Wobei Kiki an sich gar nichts französisisches hat. Globalisierung ist nicht so neu...

Karambolage hat ein schones Video zum Thema gewidmet:

Wichtig ist vor allem die gesunde Wirkung von Sophie. Sauber und hygienisch, ungefährlich, hilfbar wenn Zähne wachsen (ich meine sie hilft Babies indem sie sie kauen werden. Angeblich..ist fuer mich auch ein Raetsel;)), leicht fassbar. Es ist kein Wunder, dass Kinder sie mögen. Es ist für mich schwierig zu verstehen, warum sie sich so schlecht im Ausland verkaufen lässt, wie das Video es erzählt. Bei uns ist es doch ein Muss!

Mein Geschenk habe ich in Paris bei mir versorgt, doch kann man sie angeblich auch hier bestellen, siehe z.B hier. Reiner Zufall: Sophie ist heute vor genau 50 Jahre erfunden worden. Bon anniversaire Sophie ;)

NB: dédicace spéciale à Masamba et Noémie.

Karambolage - ein Beispiel

Hier wird in der Zukunft sehr wahrscheinlich oft Karambolage erwähnt.

Grund ist, Karambolage ist eine Sendung von Arte die von deutsch-französisch Versprecher / Traditionen erzählt. Die Sendungen sind über die Seite von Arte ein paar Tage noch sehrbar für die jenige die sie verpasst haben...

Oft erklären sie mir manchen Versprecher, die Franzosen geschehen sind, oft ohne dass sie es mitkriegen können. Manche Wörte will man ja direkt übersetzen, es geht aber nicht. "Mademoiselle" soll man beispielweise nicht mit "Fraulein" übersetzen. "Bordel" ist ein Wort das man auf Deutsch lieber vermeiden sollte. "Arme Sau" mit "pauvre truie" geht auch auf Französisch überhaupt nicht!!

Für alle diese Fälle gibt es Karambolage. Ein Glück, das leider oft zu spät trifft.

Die Sendung von letzte Woche berichtet von dem fr. Ausdruck "c'est le bordel". Ihr könnt sie wahrscheinlich noch eine Woche lang sehen, sie ist da zu finden. Und ja, M., wenn Du mich heute liest, weisst Du noch dass ich WIRKLICH keine Ausnahme bin wenn ich sowas sage. Ahem.