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Jardin à la française

So, ich war für ein paar Tage unterwegs, dann habe ich mir ein bisschen Zeit ohne diesen Blog gegönnt...und am Ende macht es mehr als einen Monat. Ahem. Und zu denken, ich habe soviel hier noch das ich hier schreiben will.

Heute wollte ich ein paar Bilder von einem gewissen Garten zeigen, der als klassisch für die französischen Landschaft- Süd am Mittelmeer ausgeschlossen- gelten kann. Ich war ein paar Tage dort eingeladen und habe ihn wie immer im Herbst sehr genossen. Tolle Farben, tolle Ausstattung. Eigentlich finde ich es mit diesen Bildern etwas einfacher zu erklären wie die französischen Dörfen funktionnieren. Ein Kern mit einer Kirche und Bäcker, und dazu dann ein Patchwork aus relativ grossen Häusern mit gepflegten Garten drum herum, die alle einen guten Blick zum Dorf haben sollen. Dann ist die Frage ob der Eigentümer bon goût hat.

Wenn der Garten gross genug ist, dann ist die Allee aus Lindenbäume ein Muss...

Tilleuls

Mit ein bisschen Glück, das man auch manchmal hilft, gibt es Wasser. Und nicht nur blödes Wasser, sondern ein bassin, der schön aussehen soll.

Bassin

Nicht weit davon ist es ein Paradies im Herbst:

Ruisseau

Cahutte

Fond du jardin

Aber alles muss nicht ja so halb so süss wirken, ein bisschen Ordnung will man auch haben. Vor allem in der Nähe der Veranda wo man im Sommer Tee mit Freunden geniesst.

Véranda

Obst und Gemüse kriegt man in einer Sonderabteilung, le verger und le potager. Beide sind relativ von kuriosen Blicken zu schützen.

Pointe

Eine gute Idee von wieviel Ordnung da erwünscht ist, kriegt man vom Haus sehr gut:

Vue du jardin

Schmuck will man auch immer ganz gut organisieren:

Rosiers

Mit dem Wort "typisch" soll man ja immer aufpassen. Aber ich glaube dass die Bilder da oben ganz gut zeigen was Franzosen sich vom einem guten Geschmack in Frage von Garten sich generell vorstellen. So eine kleine Mischung aus "Versailles" und eine lebendige Natur, nicht zu viele Gartenzwerge oder ähnliches, sondern die Aussicht bevorziehen.

Giverny- Bilder aus dem Monet Garten

Nicht so weit von Paris entfernt gibt es das Haus von Monet, wo er seine letzten Jahre verbracht hat. Das Haus in sich ist schön, die Innenausstattung kommt mir wahr vor. Die Wände sind mit einer unglaublichen Anzahl an Gemälde, Bilder, bibelots beschmückt. Hokusai ist mit Gegenstände aus der Provence zu sehen, was an der Zeitpunkt in dem Künstlerkreis von Monet, Manet und Zola sehr häufig war: damals hat man alles gesammelt, was man hatte. Es war le temps de la profusion artistique, dans tous les sens.

Viel interessanter finde ich aber den Garten. Da kann man auch von profusion reden, und einen besseren Einblick im Werk von Monet haben. Ich habe welche Bilder gemacht, die ich hier vorstellen möchte:

Giverny_08

Giverny_10

Giverny_12

Giverny_14

Giverny_19

Giverny_02

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Giverny_11

Giverny_13

Giverny

Giverny_01

Giverny_03

Giverny_05

Giverny_17

Es lebe die Natur :)

Den Link zum Museum findet man da.