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Tag - Sprache - Frankreich für Dummies | Ein Frankreich Blog

Frankreich für Dummies | Ein Frankreich Blog

Tag - Sprache

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Kurze Einleitung zu französischen Verben

Ich habe so eine Theorie, nach der das Schwierigste auf Französisch die Beherrschung von Verben sein soll. Sie sind schwierig einzuordnen, zu konjuguieren. Ich glaube, jede Sprache hat ihre Schwierigkeiten. Höflichkeitsmarken auf Japanisch. Konjunktiv auf Spanisch. Töne auf Chinesisch. Die Fälle im Deutschen. Im Französischen weiss ich vermute ich mal die Verben sind das Problem.

Also hier ein paar Hinweise, um zu wissen, wie man damit klar kommen soll/ wie man damit anfangen sollte, Fr. zu lernen. Ich kenne auch so viele Leute die begeistert anfangen, und dann verwirrt sind. Es kann auch sehr wohl sein, dass wir verschiedene Lernmethode haben, und dass ihr alles anders gelernt habt. Aber ein bisschen Vergleich kann nie schaden, oder?

Heute werde ich nur von den Gruppen erzählen, da sie für mich das Wichtigste sind, um was mit dieser Sprache anfangen zu können...

Ausser von être und avoir kann man 3 Gruppen identifizieren, und sie nach einander lernen.

1. Verben die mit - er enden.

Diese Gruppe ist am häufigsten und die einfachste.

Beispiele: aimer, manger, visiter, parler.

Ausnahme: aller.

Charakteristik: die erste Person des Singular endet immer mit -e. Der Radikal bleibt immer dabei (leichte Veränderung mit envoyer)

In der Presentform, mit dem Beispiel von "aim er'':

  • j'aim e
  • tu aim es
  • il aim e
  • nous aim ons
  • vous aim ez
  • ils aim ent

Alle Verben dieser Gruppe können sich sehr einfach erkennen und einordnen lassen. Für manche gibt es Orthographieproblemen bei der Konjugation (ich glaube ich werde es hier noch einmal erwähnen), aber im Grunde genommen kann man irgendeinen Verb nehmen, das Beispiel von aimer auswendig lernen und mit dem Verb kombinieren. Parler? >> die Radikalform muss los von "er", also ist sie "parl">> tu parl es! Visiter? >> visit er>> tu visit es. Ist doch ganz einfach!

2. Verben die eine Radikalform mit i haben und r enden.

Beispiel: finir, démolir.

Charakteristik: der Radikal bleibt unbetroffen, wird dafür oft élargi (vergrössert).

In der Presentform, mit dem Beispiel von finir:

  • je fini s
  • tu fini s
  • il fini t
  • nous fini ssons
  • vous fini ssez
  • ils fini ssent

Diese Verben sind ab und zu mal schwierig zu unterscheiden von der dritten Gruppe, dafür sind sie einfach zu konjugieren. Noch einfacher als die erste Gruppe. Ich glaube, es gibt ca. 300 von denen.

3. Alle andere Verben, die nicht zu der zwei ersten Kategorien gehören.

Ähm. So geschrieben sieht es aber etwas fies aus. Ist aber so: die Kategorie betrifft verschiedenen Untergruppen, die man lernen soll, wie die sind. Es gibt ca. 370 von denen.

Beispiele: aller, courir, devoir, vaincre.

Meine Ratschläge für alle die sich mit der Sprache beschäftigen wollen: erstmal sich nur auf die Gruppe 1 und 2 konzentrieren, die Formen von den Beispielverben auswendig lernen und die Regel der Benutzungen von Zeitformen verstehen. Dann erst mit der dritten Gruppe anfangen.

Und, last but not least, kauf mal ein Bescherelle! Es hilft mir auf Deutsch auch, also von daher kann es nicht so schlecht sein ;)

Bescherelle_01

Bescherelle_02

Die schwieriege Frage der Übersetzung

Gestern fragte mich ein italienischer Kollege was das Wort "Einsatzort" wohl auf Englisch heissen könnte. Meine Antwort kam schnell: "Well, Germans have words for every possible concept other people would never ever think of. Don't ask me".

Ganz viele Deutsche Wörte geben mir in der Tat das Gefühl, unübersetzbar zu sein. Zumindest in der Richtung Französisch. Wie soll ich denn z.B bitte das Wort "einrichten" übersetzen? "Aménagement", "installation", die können manchmal passen. Manchmal, nicht immer. Also brauchen wir oft dazu noch ein Wort. Oder zwei. Oder mehr. Und eigentlich bin ich bei solcher Fragen immer am Ende meines Lateins. Umso besser man eine Sprache beherrscht, je schwieriger wird es, ein Wort nur mit einem Wort zu übersetzen. Wenn man was braucht, dann muss man auch professionellen Französisch-Deutsch Übersetzungen wollen, anstatt sich mit einem Woerterbuch zu beschaeftigen...

Ich habe den Eindruck dass diese Schwierigkeit zwichen Deutsch und Französisch sich vor allem beim praktischen Problemen merken lässt. Deutsch ist eine sehr pragmatische Sprache: alles was gemacht wird kann sich sehr genau beschreiben lassen. Durchatmen.Sich verschreiben. Usw. Dagegen ist Französisch keine Sprache der Genauigkeit, sondern eine Sprache der Gefühle. Man baut ein Satz wie Impressionisten damals ein Gemälde gemacht haben. Oder so.

Sieh mal Proust z. B. Von ihm gibt es sehr wahrscheinlich nur einen einfachen Satz zum Übersetzen. Der erste Satz seines ersten Buchs: "Longtemps je me suis couché de bonne heure". "Lange bin ich früh ins Bett gegangen". Alles was nachher kommt, in allen Bänden seines Werks, das ist auf der sprachlichen Ebene eine Fortsetzung der Logik unserer Sprache. Sätze, die nie ein Ende finden. Sätze die uns bezaubern und uns vergessen lassen, was eigentlich am Anfang erwähnt war, was das Ziel der Konversation war. Gab es überhaupt eins? Oder findet man sein Glück in dem man sich ausdrückt und seine Gefühle der mélancolie dabei merken lässt? Ich glaube Franzosen haben eine Beziehung mit ihrer Sprache die sich woanders nicht finden lässt. En français, on s'écoute un peu parler.

Und dann sollte man noch von einer Sprache in einer anderen springen und alles wie Maschine übersetzen. Google Translate hilft mir in Stresssituationen leider nicht wirklich. Wieso wundern sich also doch alle, dass man nicht so genau übersetzen kann? Obwohl manche Schriftsteller ganz viele Sprache beherrscht haben, waren sie unfaehig ihre eigene Buecher in einer anderen Sprache zu uebersetzen. Sieh z. B die Beziehung von Canetti mit Englisch und Deutsch, obwohl er beide Sprachen- und noch zahlreiche andere- perfekt koennte. Ein interessante Erwaehnung gibt es z. B. hier.

Und ihr, habt ihr welche Gedanke um das Thema?

Französisch für Anfänger: erstmal "putain" verstehen

Heute ist mir ein lustiges Video bekannt geworden. Es ist sehr übertrieben, klar, aber es erinnert mich daran, dass wir Franzosen eigentlich viele Füllungswörte benutzen, die es auf Deutsch nicht so häufig gibt. Z. B. wird das Wort "halt" auf Deutsch in der Umgangsprache häufig benutzt. Zumindest von mir;) Aber was sonst...? Gibt es welche Wörte die einfach alles bedeuten können? Wenn ja, dann freue ich mich unglaublich darüber. Es wäre so Französisch-freundlicher...

Nun gut, ich wollte jetzt eine kleine Einleitung zum Video machen. Diesmal geht es um das Wort "putain". "Putain" bedeutet ursprünglich Hure. Es wird selten in der Form benutzt (an der Stelle eine Abkürzung: "pute") und wenn ja, dann meistens um was völlig anderes zu beschreiben. "Putain" ist also oft mit "merde" vergleichbar, aber gilt auch für die Überseztung von verdammt, schrecklich (als Adverb), mist, ach, usw. Das Video spricht für sich selbst:

Das schöne daran ist, es stimmt leider bei der Jugend oft. Ich bin damals auch davon betroffen worden, während des Studiums. Zum Glück kann es auch leicht verschwinden, vor allem wenn man da ein bisschen Abwechslung einführt:

Das ist ein Auszug aus einem Sketch von Les Inconnus, die ich schon hier erwähnt habe. Dieser Sketch ist eine Nachmachung von Les Oscars, es gibt da vieles lustiges. Dieser Auszug stimmt: wir haben so viele navets (schlechte Filme) die gar keinen Dialog enthalten gehabt haben, sodass die Konversation hier einem fast realistisch vorkommt.

Also, en résumé, was sagt ein Franzose, mindestens viermal am Tag, für sich alleine oder sogar ganz offen? Putain. Merde. Fait chier. Bordel. Wenn ihr das mitkriegt und putain auch spontan benutzen könnt, dann könnt ihr als zweisprachig rüberkommen, zumindest "tun als ob" wenn es nur da um Umgangssprache geht. C'est clair comme ça putain merde?

Wie man sich über Frankreich informieren kann

Hier mal ein paar Tricks für Deutsche die sich für Frankreich interessieren, und die vielleicht nicht wissen, womit sie anfangen sollen. Man kann nämlich:

- Eine Online Zeitschrift lesen: La Gazette de Berlin. Eine Zeitschrift für alle, die sich für beide Länder und die deutsch-französische Freundschaft interessieren. Beiträge werden in beiden Sprachen veröffentlicht, man kann da viel vernünftiges lernen. Das empfehle ich besonders!!

- Für die Sprache kann man immer wieder Ecoute durchblättern. Interessante Informationen auf Französisch, mit Spracherklärungen, und gute Einführungen in unserer Kultur.

- Sich über Xing an der Deutsch-Französischen Gemeinschaft anmelden. Grosse Städten bitten monatliches Treffen an, da kann man viel erfahren und bzw. Leute kennenlernen.

- Tandem anfangen. Es funktioniert gut, so lange man weiss, was man davon will. Eine einfache Anzeige kann viel beibringen, c'est du vécu. Besonderen Gru an Ingo, falls er mich liest. Und vorher noch an Marion.

- Karambolage gucken. Da könnt ihr mehr erfahren.

Und Ihr, habt ihr vielleicht ein paar andere Tricks?

Erste Kontakte mit der deutschen Sprache

Ich hab bei einem französischen Urlaub immer ein bisschen Nostalgie. Man träumt da von Kindheit, von der schönen Zeit wo alles einfach war und man nur naïve Träume hatte. Ahem, das zeigt sich den Alter glaube ich...

Diesmal bin ich auf meine erste richtige Kontakte mit den deutschen Sprachen gestossen. In der Form von Tagebücher, die ich während meiner ersten Aufenthalt in deutschsprachigen Länder aufschreiben müssen habe. Drei von denen habe ich behalten, die haben was besonderes an sich, zumindest wie ich es mir vorstelle.

Tagebücher_Deutsch

In Frankreich sind zwei Fremdsprache in der Schule Pflicht, darunter muss Englisch sein. Beliebt sind dazu Deutsch und Spanisch, die erste Sprache muss mit maximal 12 angefangen werden. Debatte werden regelmässig geführt, wie früh man damit anfangen soll. Ab Kindergarten, laut den letzten Theorien. Ich warte noch gespannt ob es sich tatsächlich auf Dauer einsetzt...

Was mich angeht, habe ich das grosses Glück gehabt, Deutsch mit 8 Jahren anfangen zu dürfen. Wobei es damals sich mehr als "müssen" gefühlt hat. Ich bin mir nicht so sicher, ob es komplett mit dem letzten Versuch der Regierung zu tun hatte, oder ob es nur an der Wahl der Schule hing. In allen Fällen habe ich ganz brav Deutsch mit richtigen Deutsche Lehrerinnen anfangen können, und das noch sehr früh. In "10ème", anders gesagt "CE2", habe ich angefangen, mich damit zu beschäftigen, bzw. erinnere ich mich vor allem daran, dass es uns erklärt worden ist, wer Sankt Nikolaus war (...). In "7ème", also mit ca.11 Jahren, bin ich erstmal nach Berlin gefahren, dank einem Schulenaustausch. Das Ergebnis ist ein tot langweiliges Tagebuch, das ich sogar auf Französisch verfasst habe.

Tagebuch_Berlin

Für meine Verteidigung war das Tagebuch des nächsten Jahres auf Deutsch, und viel spannender:

Tagebuch_Saarbrücken

Tatsächlich: wenn man näher guckt, sieht man was mein erster kultureller Schock war:

Saarbrücken_Melonen

Die Melonen sind nicht normal. Alles klar, das Gefühl habe ich zwar unterdrückt, bleibt aber bis heute noch ;)

Ich frage mich aber, wie viel Glück ich gehabt habe, um dreimal mit der Schule fahren zu dürfen. Erstmal warum ich innerhalb der Schule dieses Glück gehabt habe (nur die Hälfte der Klasse durfte dahin. Vermutung: meine Lehrer haben gedacht, mein Deutsch hat es gebraucht. Hatte tatsächlich schlechte Noten). Und dazu noch, wie es sein kann, dass es so viele Möglichkeiten gab. Es kann sein, dass es dadurch gekommen ist, dass unsere Lehrerinnen dank ihrer Staatsangehörigkeiten Verknüpfungen hatten. Ich bin nie mit der Schule nach England gefahren. Keiner hat das gemacht. Und die andere Schule haben das auch nicht angeboten, glaube ich...Eine besondere deutsch-französische Freundschaft vielleicht?

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