Frankreich für Dummies | Ein Frankreich Blog

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Urlaubziele: mal nicht die französische Schweiz vergessen!

Es stimmt, dieser Beitrag wird ein bisschen Off-topic sein. Aber mit dem schönen Wetter träume ich von frischer Luft, schönen Landschaften und Gebirgen. Für viele Franzosen ist dieses Gefühl entweder mit der Savoie oder mit der französischen Schweiz verbunden. Die Schweiz ist ein Muss, irgendwie. Nicht nur um Ski zu laufen fahren jedes Jahr Franzosen dahin. Auch im Sommer lohnt es sich, mal dort hin zu fahren. Landschaften die einen sprachlos lassen, ohne Ende. Leben im puren Sinn des Wortes. Einfachheit. Gefühl der Gemütlichkeit. Es gefällt uns, einfach so wie es ist.

Der Vorteil für uns alle ist das die Schweizer ein relatives einfaches und uns geläufiges Französich benutzen. Man fühlt sich nicht so weit weg. Sie haben einen Akzent, ihre eigene Redewendungen (z.B das Wort natel. Wird an der Stelle von portable, also Handy benutzt). Für ihre Art, langsam zu reden, werden sie bei uns leicht belächelt. Aber einen Unterschied wie zwischen Hochdeutsch und Schwützer Deutsch gibt es nicht. Es ist fast unfassbar für uns zu lesen, dass mancher deutsche Arbeitgeber einen Mitarbeiter mit der Sprache Schwützer Deutsch gut brauchen können.

Anderer Vorteil in den Augen der Franzosen: die Lebensqualität. Einen Urlaub in der Schweiz bedeutet gute Unterkunft, gutes Essen (fondue!!!), Spaß. Die Reichen suchen sich ein Luxushotel in Montreux aus. Die anderen schenken sich einen kurzen Urlaub und fahren bis zur anderen Seite des Lac Leman Die Stadt von Evian wäre z.B ein sehr guter Startpunkt um diese Gegend zu entdecken, wenn Ihr es machen wollt wie wir;;) Evian ist eine sehr schöne Altstadt, die als Tür zur Schweiz betrachtet werden kann. Wer eine kleine Ahnung davon haben möchte, kann sich gerne mal hier umschauen...

Wird der Ruhm der Schweiz für hochwertigen Tourismus in Deutschland auch so bewertet? Und was meint Ihr?

Heissluftballon über die Schlösser von La Loire!

So, nun wird mit diesem Blog neu angefangen. Ich habe hier noch soviel dass ich schreiben kann, bzw. schreiben möchte. UND, ich bin dabei, technische Änderungen zu machen. Ja ja. Es wird jeden Tag etwas seriöser hier. Mal aufpassen, bald wird es hier nicht mehr witzig...

Unter den neuen Ideen für diesen Blog in 2012:

  • Facebook Seite öffnen (check!)
  • Zahlen über die Besucher ab und zu mal zu geben (Google Analytics: check!)
  • Dotclear (den CMS, den ich benutze, um bloggen zu können) optimieren (ahem...der Nerd bin ich nicht. Aber es wird schon. 2013).

Und dazu noch eine andere Idee in Richtung Deutsch-Französische Freundschaft, die irgendwann mal hier enthüllt und entwickelt wird. Seid gespannt, es könnte Euch sogar gefallen.

Jetzt genug mit dem ganzen Kram und zum Thema Luftballon. Für Weihnachten haben wir uns selbst mit der Familie ein paar Stunden im Himmel von La Loire verschenkt. Durch diesen Anbieter von Heissluftballontouren, die es auch auf Englisch geben kann. Sag ich nur so.

Das Tour fängt von Chenonceau an (meine Nummer 1 unter den Schlösser von La Loire, sieh hier). Dann fliegt es los für über zwei Stunden, in eine Richtung die vom Wind entschlossen wird, da es nicht anders gehen kann. An diesem Tag haben wir ein unglaublich schönes Wetter gehabt. Sonnig, sanft. Der Wind hat uns über Chenonceau und Azay getragen, es war wirklich sehr schön.

Erstmal das Schloss Chenonceau, von oben gesehen. Man sieht ganz gut wie das Schloss über den Fluss Le Cher gebaut worden ist...

Chenonceau

Chenonceau

Und dann Bilder zum Thema Französischer Landschaft...

Französische Landschaft

Französische Landschaft

Wald

Französische Landschaft

Französische Landschaft

Französische Landschaft

Französische Landschaft

Französische Landschaft

Wald

Französische Landschaft

Französische Landschaft

Ich glaube ich schalte irgendwann mal hier einen zweiten Beitrag mit dem Rest der Bilder an. So schön ist dieses Land.

Bilder von dem Heissluftballon selbst kann man hier sehen.

Wünsche ein frohes Neues an allen meinen Lesern!

Reisen in Frankreich- Lyon

Wer jetzt schon mit der heutigen Kälte Probleme hat, sollte dringend an seinem nächsten Urlaub denken. Nachgucken, planen, buchen, jetzt, zack zack. Ich bin keine Ausnahme. Anders gesagt: ich denke zu oft daran. November ist dieses Jahr schon mein Tiefpunkt.

Also, wohin kann man reisen, ohne zuviel auszugeben, für einen kurzen Urlaub? Meine Idee, wenn ich es dieses Jahr könnte, wäre nach Lyon zu fahren für ein verlängertes Wochenende ab den 7.12. Nämlich findet am 8.12 jedes Jahr das Fêtes des Lumières (Lichtfest) statt. La fête des Lumières ist ein sehr altes Event das aus der katholischen Tradition der Stadt entstanden ist. Es wird heutzutage als das bekanntestes Ereignis des Jahres in Lyon anerkannt. Mit über 3 Millionen Besucher war das Feier 2010 ein sehr grosser Erfolg.

Hier erstmal das offizielles Video:

Lyon ist die zweite grosste Stadt des Landes. Ausser von diesem jährlichen Ereignis lohnt sich diese Stadt sehr. Es ist ein sehr schöner Ort was die Architektur angeht, mit Gebäude die aus dem Mittelalter und der Renaissance stammen. Wobei ein grosser Teil der Stadt in der Revolution zerstört worden ist, weil die Stadt viel zu katholisch für den neuen Regim war. Napoleon hat mindestens es erlaubt, das Rest dieser schönen Stadt- und Einwohner- zu retten. Mit dem Ergebnis dass man heutzutage morgens als Tourist in der Altstadt herumlaufen kann und verborgene urbanische Schätzen der Renaissance entdeckt (durch die traboules). Die Stadt ist Patrimoine de l'Unesco, wenn ich mich nicht irre.

Das Essen ist auch dort sehr bekannt. Lyon gilt als die Herkunft der französischen Küche. Verschiedene feine Restauranten, Bäckereien und Brasserie lassen den Besucher sich daran erinnern. Tante Alice, La Brasserie Georges, das sind Namen die vor mir häufig erwähnt worden ist, wie Legende. Obwohl ich nichts mit Lyon zu tun habe.

Nicht zu weit von den Bergen entfernt, mit einem dezenten Flughafen, zwei Flüsse und einen schönen Land in der Nähe ist Lyon ein sehr schönes Reiseziel. In Frankreich gibt es nicht nur Paris als Grossstadt, auch wenn die Pariser das Gegenteil ab und zu behaupten. Reisen in Frankreich kann man auch woanders machen. Bald mehr Beiträge die andere Städte kurz vorstellen. Lille, Toulouse, Marseille, die sind auf jedem Fall eine Reise wert.

Einen kleinen Link zum Thema Fête des Lumières kann man hier finden. Viel Spass an den jenigen die dieses Jahr fahren können!

Jardin à la française

So, ich war für ein paar Tage unterwegs, dann habe ich mir ein bisschen Zeit ohne diesen Blog gegönnt...und am Ende macht es mehr als einen Monat. Ahem. Und zu denken, ich habe soviel hier noch das ich hier schreiben will.

Heute wollte ich ein paar Bilder von einem gewissen Garten zeigen, der als klassisch für die französischen Landschaft- Süd am Mittelmeer ausgeschlossen- gelten kann. Ich war ein paar Tage dort eingeladen und habe ihn wie immer im Herbst sehr genossen. Tolle Farben, tolle Ausstattung. Eigentlich finde ich es mit diesen Bildern etwas einfacher zu erklären wie die französischen Dörfen funktionnieren. Ein Kern mit einer Kirche und Bäcker, und dazu dann ein Patchwork aus relativ grossen Häusern mit gepflegten Garten drum herum, die alle einen guten Blick zum Dorf haben sollen. Dann ist die Frage ob der Eigentümer bon goût hat.

Wenn der Garten gross genug ist, dann ist die Allee aus Lindenbäume ein Muss...

Tilleuls

Mit ein bisschen Glück, das man auch manchmal hilft, gibt es Wasser. Und nicht nur blödes Wasser, sondern ein bassin, der schön aussehen soll.

Bassin

Nicht weit davon ist es ein Paradies im Herbst:

Ruisseau

Cahutte

Fond du jardin

Aber alles muss nicht ja so halb so süss wirken, ein bisschen Ordnung will man auch haben. Vor allem in der Nähe der Veranda wo man im Sommer Tee mit Freunden geniesst.

Véranda

Obst und Gemüse kriegt man in einer Sonderabteilung, le verger und le potager. Beide sind relativ von kuriosen Blicken zu schützen.

Pointe

Eine gute Idee von wieviel Ordnung da erwünscht ist, kriegt man vom Haus sehr gut:

Vue du jardin

Schmuck will man auch immer ganz gut organisieren:

Rosiers

Mit dem Wort "typisch" soll man ja immer aufpassen. Aber ich glaube dass die Bilder da oben ganz gut zeigen was Franzosen sich vom einem guten Geschmack in Frage von Garten sich generell vorstellen. So eine kleine Mischung aus "Versailles" und eine lebendige Natur, nicht zu viele Gartenzwerge oder ähnliches, sondern die Aussicht bevorziehen.

Giverny- Bilder aus dem Monet Garten

Nicht so weit von Paris entfernt gibt es das Haus von Monet, wo er seine letzten Jahre verbracht hat. Das Haus in sich ist schön, die Innenausstattung kommt mir wahr vor. Die Wände sind mit einer unglaublichen Anzahl an Gemälde, Bilder, bibelots beschmückt. Hokusai ist mit Gegenstände aus der Provence zu sehen, was an der Zeitpunkt in dem Künstlerkreis von Monet, Manet und Zola sehr häufig war: damals hat man alles gesammelt, was man hatte. Es war le temps de la profusion artistique, dans tous les sens.

Viel interessanter finde ich aber den Garten. Da kann man auch von profusion reden, und einen besseren Einblick im Werk von Monet haben. Ich habe welche Bilder gemacht, die ich hier vorstellen möchte:

Giverny_08

Giverny_10

Giverny_12

Giverny_14

Giverny_19

Giverny_02

Giverny_04

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Giverny_16

Giverny_18

Giverny_07

Giverny_09

Giverny_11

Giverny_13

Giverny

Giverny_01

Giverny_03

Giverny_05

Giverny_17

Es lebe die Natur :)

Den Link zum Museum findet man da.

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